Freitag, 24. April 2015

Gewinnspiel - 666 Likes bei Facebook

Hui, kaum gibt es meine Facebook-Seite sieben Monate, gibt es schon 666 Menschen, denen gefällt, was ich dort zeige. Okay, die 666 ist der Stand von letzter Woche, mittlerweile sind es unglaubliche 700 Likes!

Immer wieder freue ich mich riesig über jeden einzelnen von euch - egal ob hier im Blog oder bei Facebook! Ich möchte euch allen für die lieben Kommentare und Nachrichten danken, das ist mein Ansporn weiterzumachen, auch wenn Motivation und Zeit mal nicht im Überfluss vorhanden sind.

Anlässlich der 666 Likes habe ich letzte Woche ein Gewinnspiel angekündigt und jetzt ist es soweit - das Gewinnspiel startet und ihr habt die Chance auf neun tolle Gewinne!
Ich habe wundervolle Sponsoren gefunden, alle sind mit mir im Stammteam von CoelnerLiebe. Seit dieses Team im November von Sandra ins Leben gerufen wurde, sind wir zu einer tollen Truppe zusammengewachsen. Noch kenne ich niemanden persönlich, aber das wird sich in zwei Wochen ändern ♥
Ich möchte mich bei allen Sponsoren ganz herzlich bedanken, eure Gewinne sind so toll, da würde ich am liebsten selbst gewinnen ;)


Diejenigen Blogleser, die bei Facebook vertreten sind, sollten unbedingt mal auf meiner Facebook-Seite vorbeischauen. Unten könnt ihr sehen, welche Gewinne euch dort erwarten. Alle anderen sind bitte nicht traurig, bald wird es auch hier im Blog wieder die Möglichkeit geben etwas zu gewinnen ;)

Donnerstag, 23. April 2015

RUMS #8: Invidia

Den Schnitt Invidia von Ilka (erbsünde) gibt es jetzt schon einige Monate - jetzt erst bin ich auch dazu gekommen mir eine Invidia zu nähen!
Der Schnitt ist ganz einfach, aber durch verschiedene Längen und verschieden hohe Bündchen ein echter Allrounder: kurzer Rock, langer Rock oder ausgestelltes Bandeau-Top - alles ist möglich!

Meine Invidia habe ich aus dem blauen Mats von Swafing genäht - schlicht und trotzdem wirkungsvoll.
Auch wenn der richtige Sommer erst noch kommt, hat die Invidia Potential zum Lieblingsteil, geht schließlich auch im Frühling und Herbst mit Leggings oder Strumpfhose drunter ;)
Außerdem kann man Invidia auch als Top tragen, schön luftig schwingend und perfekt für den Strand.

Tragefotos gibt es heute wieder nicht, morgen steht die letzte Prüfung an und Tragefotos sind eindeutig zeitaufwändiger als Fotos an der Schneiderbüste. Aber ich habe die Sonne ausgenutzt und die Fotos auf dem Balkon gemacht, mal was anderes als die weiße Küchenwand ;)
Ab Samstag wird es hier ruhiger, dann habe ich wieder mehr Zeit zum Nähen und Fotografieren. Heute kann ich mit der blitzschnell genähten Invidia aber noch zu Muddis RUMS!





 



Schnitt: Invidia von erbsünde
Stoff: Mats von Swafing über Strandgutraeuber, Uni-Jersey Starline über Stoffwelten

Donnerstag, 16. April 2015

RUMS #7: kalte Schulter

Heute gibt's hier - neben dem neuen Blogdesign - das erste Sommershirt dieses Jahres zu sehen.
Da ich während der Prüfungsvorbereitung für die letzten drei Prüfungen nur wenig Zeit habe, musste es ein erprobter und in Rekordzeit zu nähender Schnitt sein. Die Wahl fiel dann auf die kalte Schulter, die kann ich locker in einer Lernpause nähen, ist sie doch nach zwanzig Minuten fertig zugeschnitten und genäht.

Vernäht habe ich Yolanda nach dem Design von regenbogenbuntes. Für mich schreit dieser Stoff gerade zu nach einem Sommershirt, vor allem in dieser Farbe. Und meiner Meinung nach ist das einer der wenigen Musterjerseys, den man auch wirklich gut für Erwachsene vernähen kann.

Tragefotos gibt es heute leider nicht, aber das Shirt verlinke ich trotzdem bei Muddis RUMS. Meine RUMS-Runde drehe ich dann erst am Nachmittag, wenn ich die heutige Prüfung hinter mir habe und mich auf dem Weg nach Hause im Zug entspannen kann.

[Nachtrag: Und auch diesen Post verlinke ich bei Ellens Herzensangelegenheiten.]




Und dann hab ich mal versucht die Farbe so abzubilden, wie sie tatsächlich ist. In der Realität liegt der Farbton aber irgendwo dazwischen.



Schnitt: #51 kalte Schulter von Leni Pepunkt
Stoff: Yolanda von regenbogenbuntes, erhältlich bei Alles für Selbermacher

Mittwoch, 15. April 2015

MeMadeMittwoch #4: Wickelshirt Raphaela

Schon im März habe ich für lasari-Design den neuen Schnitt Raphaela probegenäht, bin aber bisher noch nicht dazu gekommen die Ergebnisse hier vorzustellen. Heute zeige ich euch meine allererste Raphaela, die noch nach dem ursprünglichen Schnitt entstanden ist.

Raphaela ist ein Wickelshirt, welches man in drei Versionen nähen kann: als leicht brauchfreies Shirt mit abgerundeten Säumen, als hüftlanges Shirt, bei dem die obere Lage einen leicht abgerundeten Saum hat und als Kleid, bei dem ebenfalls die obere Lage einen abgerundeten Saum hat. Bei allen Versionen ist die obere Lage an einer Seite gerafft.

Mein erstes Probemodell ist aus einem Viskosejersey genäht, von dem ich 5 Meter im Stoffschrank liegen hatte. Genäht habe ich die hüftlange Version.
Da beim ursprünglichen Schnitt die Schulterweite nicht optimal war, habe ich nach dem Probenähen die Ärmel nochmal abgetrennt und Schulterweite rausgenommen. Leider waren mir - wie auch bei vielen Kaufoberteilen - die Ärmel zu kurz, sie lagen genau zwischen langen und 3/4-Ärmeln, also habe ich sie dann zu 3/4-Ärmeln gekürzt.

Mir persönlich ist der Ausschnitt zu tief, um Raphaela ohne Top zu tragen. Vor allem weil bei einem Wickelshirt die beiden Lagen leicht auseinander rutschen, wenn man sich bewegt. Aber so hat man die Möglichkeit einen farblichen Akzent zu setzen ;)

Jetzt lasse ich aber die Fotos sprechen und verlinke zum MeMadeMittwoch. Kommt ihr mit und schaut was die anderen Mädels heute tragen?


 



Schnitt: Raphaela von lasari-Design, für das Probenähen zur Verfügung gestellt, somit enthält dieser Beitrag *Werbung*
Stoff: Reststück Viskosejersey von Stoffe.de

Dienstag, 14. April 2015

Plotterliebe: Handyverschönerung

Als ich am Samstag das Geburtstagsgeschenk für meinen Onkel geplottet habe, habe ich direkt auch mein Handy in Angriff genommen. Das wollte ich schon länger verschönern, bin aber bisher nicht dazu gekommen.
Jetzt, wo meine Mutter in der Welt der Smartphones angekommen ist und wir das gleiche Cover ums Handy haben, musste sowieso was zur Unterscheidung her.
In einer der vielen Plottergruppen auf facebook gab es ein Freebie, was meine Leidenschaften Medizin und Nähen perfekt verbindet. Okay, medizinisch nicht ganz richtig, aber das ist künstlerische Freiheit ;)
Das Entgittern war eine ganz schöne Frickelei, vor allem die Linien an der Garnrolle und das Nadelöhr haben mir Geduld und Fingerspitzengefühl abverlangt. Umso mehr freue ich mich jetzt über das Ergebnis.




Mit diesem Cover passt mein Handy leider nicht mehr in die Bowie, die ich letztes Jahr gemacht habe, da muss also dringend eine neue her. Gut, dass es den Schnitt in vier Größen gibt. Zur Zeit bin ich aber noch auf der Suche nach DEM Stoff.
Mein verschönertes Handy zeige ich heute beim Creadienstag und dann gehe ich auch direkt gucken, was die anderen gewerkelt haben. Außerdem verlinke ich zu Plotterliebe.
[Edit: Außerdem verlinke ich zu den neuentdeckten Herzensangelegenheiten von Ellen.]

Morgen gibt's dann endlich mal wieder was Genähtes ;)

Datei: Sewingmachinesticker (RhythmStrip)
Folie: Oracal 751 über Plott-Liesl

Montag, 13. April 2015

Plotterliebe: Rockin' family

Für meinen Onkel gab's am Samstag zum Geburtstag unter anderem eine beplottete Tasse. Das Freebie von Kaianja passt einfach perfekt zur kleinen Familie! 


Die Tasse schicke ich zu Plotterliebe und morgen zeige ich euch, womit ich mein Handy verschönert habe.

Tasse: Ikea 365+
Datei: Rockin' Family von Kaianja
Folie: Oracal 751 über Plott-Liesl

Sonntag, 12. April 2015

12 von 12 im April

Endlich bin ich mal wieder bei 12 von 12 dabei, Caros Foto-Linkparty. Heute gibt's also 12 Fotos von meinem Sonntag. Mehr 12 von 12 findet ihr hier.

Die Beschriftung der Bilder beginnt jeweils oben links und läuft im Uhrzeigersinn.


1. Frühstück um kurz nach sechs - es gibt Besseres an einem Sonntag, dafür heute Kaffee.
2. Eine Stunde später sitze ich schon im ICE und sehe bei der Abfahrt die Sonne über Siegburg aufgehen. Man merkt, dass Ferien sind - sonntags früh ist es sonst viel leerer.
3. Kurz vor Frankfurt versteckt die Sonne sich zwischen einer grauen Wolkendecke. Die Scheiben könnten auch mal wieder geputzt werden...
4. Los geht's mit der Prüfungsvorbereitung für die praktische Prüfung am Donnerstag - natürlich an Modellen.


5. Geschafft! Ab nach Hause!
6. Im Zug wird gelernt. Gut, dass es den Ruhebereich gibt.
7. Mittags gibt's Obstsalat - viele Vitamine, damit ich die Erkältung hinter mir lasse.
8. Der Schreibtisch ruft.


9. Eine Stunde Nähen ist auch drin - okay, heute wird nur abgepaust.
10. Bald seht ihr hier hoffentlich eine luftige Bluse.
11. Abendessen: leckere Gyrostaschen - natürlich selbstgemacht!
12. Zum Abschluss des Tages wird beim Tatort mitgefiebert.

Dienstag, 7. April 2015

Creadienstag: Tutorial zur Verarbeitung von Drückerband



Wie gestern beim Ostershirt für meinen Cousin schon angekündigt, möchte ich euch heute zum Creadienstag zeigen, wie vielseitig Drückerband ist. Für snaply durfte ich das Drückerband vernähen und ein Tutorial dazu schreiben.
Da snaply mir das Material und einen Gutschein hat zukommen lassen, muss ich diesen Beitrag als **Werbung** kennzeichnen. Im Tutorial seht ihr mein persönliches Vorgehen zum Annähen des Drückerbandes.


Das Drückerband ist ein 1,75 cm breites Band auf dem Druckknöpfe bzw. deren Gegenstücke angebracht sind. 


Dabei kann man zwischen einem Knopfabstand von 2,5 und 5 cm wählen.


Da die einzelnen Drücker und ihre Gegenstücke fest mit dem Band verschweißt sind, reißen die Drücker auch bei hoher Beanspruchung nicht aus. Das Band ist ziemlich dünn, sodass es beim Tragen nicht drückt. Drückerband eignet sich somit als Verschlussmöglichkeit an Taschen und Täschchen, Jacken, Bodys, Stramplern und Overalls, Kissenhüllen und Knopfleisten an Shirts.

Je nachdem wo das Band verwendet wird, gibt es verschiedene Möglichkeiten es einzunähen. Diese möchte ich euch an einigen Beispielen zeigen. Zuerst gibt es aber ein paar allgemeine Tipps.

Das Drückerband kann in der Länge frei zugeschnitten werden. Damit sich die Drücker genau gegenüber liegen, ist es empfehlenswert das Band zuzudrücken und dann beide Seiten gemeinsam zuzuschneiden.


Anschließend kann man sich markieren, welche Enden zusammengehören.


So kann man sicher sein, dass sich die Drücker später genau gegenüber liegen, sonst passen die beiden Seiten nicht gut aneinander und das Nähstück würde sich verziehen.






Der Abstand von der Schnittkante zum ersten Drücker bzw. Gegenstück ist abhängig davon wie das Band eingenäht wird. Laufen die Bandenden in eine Naht sollte der Abstand mindestens eine Nahtzugaben-Breite betragen.


Wird das Band frei aufgenäht sollte der Abstand 1,5-2 cm betragen.


Werden die kurzen Kanten des Bandes mit Schrägband oder einer Streifenversäuberung eingefasst, sollte der Abstand 0,25-0,5 cm mehr als die Breite des Einfassstreifens sein.


 Um das Band genau auszurichten kann man es mit doppelseitigem Klebeband (z.B. stylefix) oder Sprühzeitkleber fixieren, natürlich kann man es auch mit Stecknadeln oder WonderClips fixieren.


Das Drückerband wird vorzugsweise mit dem Reißverschluss-Füßchen vernäht, so trifft die Nadel auch wirklich das Band und sticht nicht daneben ein. Dabei näht man knapp entlang der Kante des Drückerbands.





Jetzt kommen wir zu den verschiedenen Möglichkeiten das Band zu vernähen.

1. Bandenden laufen in eine Naht
Wird das Drückerband bei Taschen oder Kissenhüllen über die gesamte Breite aufgenäht, müssen die Schnittkanten nicht mit einem Feuerzeug versiegelt werden. Da die kurzen Bandenden später durch eine Naht gesichert werden, muss man diese nicht annähen, man näht also lediglich knappkantig entlang der langen Außenkanten, so wie im ersten Bild in rot markiert.



 




2. Drückerband wird frei aufgenäht
Wenn das Drückerband als Verschluss an einen Body oder in die Knopfleiste eines Shirts aufgenäht wird, müsen die kurzen Enden vor dem festnähen eingeschlagen werden, damit die Schnittkanten nicht ausfransen können.


Anschließend wird das Band rundherum knappkantig aufgenäht, wie hier markiert.


Wird das Drückerband bei Taschen oder Kissenhüllen nicht über die gesamte Breite angenäht, kann man die Schnittkante mit einem Feuerzeug versiegeln und das Band ohne die Kante einzuschlagen rundherum festnähen. Diese Methode eignet sich nicht für Kleidung, da die versiegelte Kante etwas härter wird und kratzen oder drücken könnte.

Das rundherum aufgenähte Band sieht dann so aus, die eingeschlagenen Schnittkanten liegen schön flach.


3. Bandenden werden eingefasst
Laufen die Bandenden an eine Stoffkante, die später mit Schrägband oder einer Streifenversäuberung eingefasst wird, müssen die Schnittkanten weder versiegelt noch umgeklappt werden. Man näht das Band knappkantig entlang der langen Kante fest, wie im Bild markiert.



Die Schnittkanten werden später beim Einfassen fixiert und am Ausfransen gehindert.


Natürlich ist es auch möglich, die verschiedenen Varianten untereinander zu kombinieren, wie bei diesem Shirt mit Knopfleiste.
Das untere Ende der Knopfleiste wird umgeklappt und frei aufgenäht, das obere Ende muss nicht eingeschlagen werden, da die Schnittkante unter der Streifenversäuberung verschwindet.





Wer aufmerksam war, kann erahnen, was ich am Wochenende mit dem Drückerband genäht habe. Die einzelnen Teile werde ich euch in den nächsten Tagen noch genauer zeigen ;)

Ich hoffe, dass dieses Tutorial euch hilft in Zukunft ohne Frust Drückerband anzunähen oder euch ermutigt es mal auszuprobieren. Es lohnt sich!


Material: Drückerband mit Abstand von 2,5 und 5 cm, zur Verfügung gestellt von snaply
Stoffe: Blockstreifen-Jersey Gini von Swafing, Uni-Jersey orange und graues Bündchen über Stoffwelten, Uni-Jersey grau über Farbklecks, Stretchsweat mit Sternen über Michas Stoffecke, Webware Rosali über IKEA