Dienstag, 17. Februar 2015

apfeliges Schnuffeltuch

Auf die Schnelle habe ich noch ein Schnuffeltuch genäht. Auf der einen Seite ist es aus dem wunderschönen Interlock "An apple a day" von Hamburger Liebe, auf der anderen Seite ist es aus grünem Frottee. Aus Fleece habe ich darauf den Namen und einen großen Apfel appliziert, rundherum sind viele Webbandstücke eingefasst. So hat der Krümel ein kuscheliges Tuch, an dem es viel zu Greifen und zu entdecken gibt.







Stoffe: An apple a day von Hamburger Liebe, gut abgelagert aus meinem Stoffschrank, dunkelbrauner Fleece über Stoffcentrum, grüner Frottee von IKEA
Webbänder: über Stoffwelten, farbenmix, Sonnenschnuckel

verlinkt bei: Made4BOYS

Montag, 16. Februar 2015

eaSy-Shirt für coole Boys

In den letzten Tagen habe ich noch ein Shirt in Größe 62/68 genäht und beplottet, diesmal ist es ein eaSy-Shirt mit langen Armen. Das eaSy-Shirt ist eins meiner liebsten Kinderschnitte, denn es ist ein ganz schlichtes Basic-Shirt, das wahlweise mit langen oder kurzen Ärmeln genäht werden kann. Da der Schnitt Doppelgrößen enthält, wächst das Shirt super mit und kann lange Zeit getragen werden.

Vernäht habe ich türkisen Uni-Jersey, damit es nicht ganz so langweilig aussieht, habe ich den Plotter angeschmissen und einen Spruch für coole Boys aufgebügelt.
Gesäumt habe ich mal wieder mit der Zwillingsnadel, hierbei sind die Fotos für den Artikel bei sockshype entstanden.



Schnitt: eaSy-Shirt von Leni Pepunkt
Stoffe: Uni-Jersey von Villa Fadengrün, Bündchen über Stoffwelten
Bügelbild: Freebie "Cool Boy" von Misses Cherry, Folie aus dem Starterpaket von Plottermarie

verlinkt bei: Made4BOYS, Plotterliebe

Mittwoch, 11. Februar 2015

Heiße Hüpfer - Ein Backbuch auf Wanderschaft

Heute gibt es endlich mal wieder einen Post zum Thema Backen - fast ein Jahr ist es her, dass ich zuletzt ein Rezept hier vorgestellt habe.

Seit längerer Zeit verfolge ich den Blog rehlein backt von Rebecca. Rebeccas Blog ist ein wahrer Schatz für Backfeen und Naschkatzen, denn die Rezepte, die sie vorstellt sind einfach der Wahnsinn! Unbedingt probieren müsst ihr ihren Tassen-Brownie und den Schoko-Nuss-Tassenkuchen, die gibt es hier öfter mal eben zwischendurch.

Vor mehr als zwei Jahren hat Rebecca die Aktion "Ein Backbuch auf Wanderschaft - Für alle, die gern angeben!" ins Leben gerufen, von den Teilnehmern liebevoll "Ruth auf Reisen" genannt ;)
Dabei wird das Buch "Backen für Angeber" von Ruth Moschner von Teilnehmer zu Teilnehmer geschickt. Jeder probiert ein Rezept und notiert im Buch durch Post-Its, wie ihm das Gebäck gefallen hat und was man eventuell verbessern könnte. So löst Rebecca das Problem, dass man alleine unmöglich alle Rezepte ausprobieren kann und weiß am Ende hoffentlich, welche Rezepte lohnenswert sind ;)
Da es zu einigen Verzögerungen kam, sind einige Teilnehmer von der Aktion zurückgetreten, so konnte ich nachrücken, denn bei der ursprünglichen Anmeldung war ich zu langsam.

Letzten Donnerstag kam Ruth bei mir an und ich habe die noch verbleibenden Rezepte durchgeschaut. Nach langem Überlegen habe ich mich letzten Endes für die "Heißen Hüpfer" entschieden und wenn ihr bis hier durchgehalten habt, bekommt ihr gleich das Rezept mit Verbesserungsvorschlägen und ein paar Fotos.

Die Heißen Hüpfer sind Blätterteig-Pies mit Beeren-Chili-Füllung und Zimtsahne. Auf dem Bild sahen sie sehr vielversprechend aus, über mein Ergebnis von Sonntag dürft ihr euch dann gleich selbst eine Meinung bilden.
Da es im Winter nunmal keine frischen Johannisbeeren gibt, habe ich TK-Beeren genommen und diese sehr gut abtropfen lassen - keine gute Idee, denn die Beeren waren trotz Abtropfen zu saftig und die Pies sind nicht richtig fest geworden, sondern eher klebrig-matschig. Obwohl ich sie nach Ablauf der Backzeit noch etwa zwanzig Minuten bei 100°C im Ofen hatte - in der Hoffnung es verdampft noch etwas Flüssigkeit - konnte ich sie noch nichtmal auf einen Teller setzen, sondern nur von der Backform in Soufflé-Förmchen umlagern.

Auch wenn es optisch ein absoluter Reinfall war, haben die Heißen Hüpfer wahnsinnig gut geschmeckt. Schön fruchtig, nicht zu süß und bei den letzten Bissen auch ordentlich scharf, beim nächsten mal würde ich deshalb noch einen Hauch weniger gemahlene Chili nehmen. In Kombination mit der Zimtsahne war es eine Geschmacksexplosion, genau deshalb werde ich das Rezept im Sommer auch nochmal mit frischen Beeren ausprobieren. Ich hoffe, dass das Ergebnis dann besser wird, als am Sonntag :D

Zum Glück bin ich nicht die einzige, bei der das Rezept keine Jubelschreie ausgelöst hat. Sowohl auf den Post-Its im Buch, als auch in den jeweiligen Posts kann man nachlesen, dass es doch öfter Schwierigkeiten gab. Einige Rezepte sind auch gnadenlos durchgefallen. Jetzt möchte ich euch die optische Katastrophe aber nicht vorenthalten:






Falls ihr die Heißen Hüpfer trotzdem nachbacken möchtet, hier das Rezept für sechs kleine Pies:

6 Platten TK-Blätterteig (10x10 cm)
12 TL weiche Butter
6 TL Zucker
1 Eigelb
2 EL Milch
200g rote Johannisbeeren
200g Preiselbeerkonfitüre
1/2 TL gemahlene Chili

Den Backofen auf 200°C (190° Umluft) vorheizen. Die Blätterteigplatten mit der Häfte der Butter bestreichen und antauen lassen. Feuerfeste Förmchen (Durchmesser 5-8 cm) mit der restlichen Butter einfetten und zuckern. Mit einem runden Gegenstand, zum Beispiel einem Glas (Durchmesser ca. 10 cm), sechs Kreise aus Blätterteig ausstechen und den restlichen Teig in Streifen schneiden oder kleine Formen ausstechen. Mit den Teigkreisen die Förmchen auskleiden. Johannisbeeren waschen, die Stiele entfernen und mit der Preiselbeerkonfitüre und dem Chilipulver vermischen. Die Mischung in die Förmchen füllen und mit den Streifen und Formen aus Blätterteig bedecken, anschließend die Pies mit einer Mischung aus Eigelb und Milch bestreichen. Im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten backen und in der Zwischenzeit Sahne mit einem Hauch Zimt steif schlagen. Die Pies aus der Form lösen und mit der Zimtsahne anrichten.


Liebe Rebecca, ich freu mich, dass ich dabei sein durfte und bin gespannt, was Ruth auf ihrem weiteren Weg noch erlebt! Vielen Dank :)

Donnerstag, 5. Februar 2015

RUMS #5: Kapuziert.4us

Endlich mal wieder habe ich einen Kapuziert.4us genäht - einer meiner liebsten Hoodie-Schnitte.



Eigentlich wollte ich den Hoodie gestern schon anziehen, wo ich ihn doch vormittags in der Lernpause schnell zugeschnitten und genäht hatte. Das ist aber an fünf Minuten fehlender Zeit und einem Armbündchen gescheitert :D

 


Diesmal habe ich mich für Eingrifftaschen und die große Kapuze entschieden. Die Kapuze ist riesig, sodass ich beim nächsten Mal wieder die kleinere Kapuze nehmen werde.



Vernäht habe ich einen ganz kuscheligen Alpenfleece, den ich imNovember auf dem Stoffmarkt gekauft habe. Aus dem gleichen Stoff war auch meine Frau Fannie. Die Passe, die Taschen und das Futter der Kapuze sind aus dem wunderschönen Fly-Jersey. Da die Jerseys von Hilco etwas fester sind, wird die Passe nicht vom Unterteil aus schwerem Alpenfleece nach unten gezogen und leiert somit nicht aus.



Da der Hoodie ganz allein für mich ist, darf er heute mit zu MUDDIs RUMS! Ich mach's mit jetzt mit einer Tasse Tee auf der Couch gemütlich und stöbere durch die anderen RUMS-Beiträge, kommt ihr mit?


Stoffe: Alpenfleece vom Stoffmarkt, Jersey "Fly feather" nach einem Design von Hamburger Liebe über Villa Fadengrün 

verlinkt bei: RUMS

Montag, 2. Februar 2015

sockshype: Handarbeitsplätze

Wie schon im Dezember vorsichtig angedeutet ist durch Blog meets Blog eine weitere Zusammenarbeit mit sockshype, dem Online-Magazin rund ums Handarbeiten, entstanden.
Für einen Artikel rund um Handarbeitsplätze wurden vier Teilnehmer der Blogvorsungsrunde gefragt, ob sie ihren Handarbeitsplatz vorstellen möchten.
Dazu haben wir Fotos von unseren Arbeitsplätzen gemacht und einen kurzen Fragebogen ausgefüllt. Leider war der Abgabetermin schon in der ersten Dezemberhälfte, meine neue Nähecke wurde aber erst Anfang Januar eingerichtet. Ihr seht also hier und im sockshype-Artikel meinen alten Nähplatz am Esstisch. Mittlerweile nähe ich aber im Arbeitszimmer, das jetzt ein kombiniertes Näh- und Arbeitszimmer ist. Mehr Platz und Ordnung im Wohnzimmer, sowie wesentlich bessere Lichtverhältnisse waren die Hauptgründe für den Umzug ;)

Den Artikel bei sockshype findet ihr HIER!





Hier seht ihr den Zwischenstand meines neuen Nähplatzes. Ganz fertig bin ich noch nicht, es müssen noch Bilder und meine Pinnwand aufgehangen werden, die Stromversorgung wird noch optimiert, damit auf dem Tisch keine Kabel stören und die Unterschränke müssen noch eingeräumt werden. Die kleine Schneidematte liegt dort, damit ich schnell Bündchen und Probestücke zuschneiden kann, die große Matte bleibt an ihrem angestammten Platz.
Im Regal links teilen sich Schnittmuster, Zeitschriften und Nähbücher den Platz mit der Fachliteratur fürs Studium. Links neben dem Regal haben Drucker und Plotter ihren Platz und sind so immer in Reichweite. In den Schränken über und unter der Arbeitsplatte ist das ganze Näh- und Plotterzubehör wie Reißverschlüsse, Bänder, Knöpfe, Applikationen, Papier, Folien usw gut verstaut.

Wenn der neue Arbeitsplatz dann endgültig fertig ist, werde ich ihn euch nochmal im Detail zeigen ;)