Donnerstag, 31. Juli 2014

RUMS #9: Tunika Summer

Die Tunika Summer ist ein toller Schnitt von ninchenschaos. Eine ganze Zeit habe ich mich nicht dran getraut, denn das Beispiel im Freebook sagte mir nicht so sehr zu. Dann bin ich aber über eine wunderschöne Tunika aus Elephant Love gestolpert und ich habe mir den Schnitt doch mal genauer angeschaut. Zum Glück - denn es ist wirklich ein einfacher, aber wirkungsvoller Schnitt.
Durch das Brustteil in Wickeloptik wird der Schnitt raffiniert und sitzt super! Die Tunika ist bei mir allerdings ein Mini-Kleid - mir persönlich zu lang als Tunika aber zu kurz als Kleid. Mit Leggings oder Shorts geht's aber wunderbar!

Leider gibt's für euch erstmal nur Fotos an der Schneiderbüste - ich bin erst am frühen Abend fertig geworden und hatte dann Besuch, daher kommen die Tragefotos erst nachher, wenn die Summer mit mir zur Uni darf ;)
 




Leider sind die Fotos erst kurz vor Mitternacht entstanden, durch das schlechte Licht sieht das lila gar nicht so schön aus wie es tatsächlich ist. Auf den morgigen Fotos kann man es bestimmt besser sehen.


Zu RUMS flitze ich aber trotzdem noch bevor es ab ins Bett geht! Bei den anderen RUMS-Mädels schau ich dann am Vormittag vorbei.

Nachtrag: Hier noch die Tragefotos - mit Selbstauslöser, also nicht auf meinen Blick achten :D




Schnitt: Tunika Summer von ninchenschaos
Stoffe: Sternenjersey über Stoffwelten, Uni-Jersey aus einem Überraschungspaket der Villa Fadengrün

Mittwoch, 30. Juli 2014

Mitwachshose - Versuch Nr. 1

In der letzten Woche habe ich mal die Mitwachshose von Buntspechte ausprobiert.
Statt der aufgesteppten Fake-Taschen habe ich die Taschen so aufgenäht, dass sie auch nutzbar sind - so bieten sie viel Platz für gesammelte Schätze :)
Genäht habe ich sie in Gr. 80/86 und sie erscheint mir riesig! Sie war eigentlich für meinen Cousin gedacht, aber wahrscheinlich ist sie selbst am Bund und an den Beinen gekrempelt noch um einiges zu groß. Mal sehen, wie sie sitzt...
Da ich den Schnitt noch so gar nicht kannte, habe ich erstmal eine Probeversion aus Resten genäht. Bis auf die Tatsache, dass die einzelnen Blautöne nicht so richtig zusammenpassen, bin ich aber ganz zufrieden mit dem Ergebnis.





Die Hose verlinke ich bei Made4Boys und Für Söhne und Kerle :)

Schnitt: Freebook Mitwachshose von Buntspechte

Donnerstag, 24. Juli 2014

RUMS #8: Tania

Hier ist ganz schnell eine weitere Tania entstanden. Diesmal aus Webware, nämlich aus der schönen karierten Webware vom Stoffmarkt.
Wieder habe ich an den Seitennähten noch einiges rausgenommen und das ganze etwas taillierter geformt, so sieht es weniger sackförmig aus ;)
Die Raffung an den Ärmeln hab ich diesmal weg gelassen - so gefällt es mir viel besser und ist angenehmer zu tragen!
Mit diesem Oberteil mache ich heute mal wieder bei RUMS mit :)






Schnitt: Tania
Stoff: Webware vom Stoffmarkt

Sonntag, 20. Juli 2014

Stoffmarkt-Ausbeute

Auch wenn es mir lieber gewesen wäre, wenn der Stoffmarkt in Bad Honnef geblieben wäre, haben meine Mutter und ich auch in Bad Godesberg viele schöne Stoffe gefunden :)
Zum Glück waren wir schon so früh da, denn gegen halb elf wurde es voll und heiß!

Eigentlich wollte ich Fotos machen und habe meine Kamera auch eingepackt, aber wie immer bin ich nicht dazu gekommen ;)
So gibt es jetzt eben nur Bilder vom Einkauf, ganz untypisch für mich ist überhaupt kein Jersey dabei:


Diese sind alle von meiner Mutter, aus dem beigen rechts unten nähe ich ihr Geburtstagsgeschenk und ein Meter bleibt für mich. Dabei werden auch die Knöpfe genutzt, ein Teil der Knöpfe ist schon nicht mehr bei mir.

Mein geliebtes Vliesofix-Tape, karierte Webware für ein Oberteil, sowie bestickte Webware und gepunktete Webware für jeweils einen Rock. Außerdem noch einer der drei erstandenen Schals.

Hier die bestickte Webware nochmal im Detail, hier kommen die Farben zwar nicht so schön zur Geltung, dafür aber das Muster.
So, jetzt geht's schnell ans Vorwaschen, denn noch müsste der Stoff ja gut trocknen können.

maritime Lady Topas

Na, könnt ihr die Lady Topas noch sehen?
Ich schon und deshalb gibt es jetzt auch endlich eine für mich!
Von dem immer noch wunderschönen HanseHerz hatte ich noch genau so viel, wie ich für eine Lady Topas brauchte. Also war schnell klar, welcher Stoff sich zur Lady Topas wandeln darf :)
Leider habe ich jetzt aber vom türkisen HanseHerz nur noch Fitzelchen...zum Glück gibt es in meinem Stoffschrank ja noch andere Farbstellungen und vielleicht finde ich ja nochmal irgendwo ein Stückchen in türkis.

Lady Topas ist ein schön fallender, sehr wandelbarer Schnitt.
Meine ist durch die Stoffwahl eher lässig geworden, mit anderem Stoff kann sie aber auch sehr festlich aussehen.
Ich werde mir bald noch eine elegantere Lady Topas nähen, denn der Schnitt ist toll und sitzt wirklich gut!
Besonders gut gefallen mir der gedoppelte Halsring, der dann in die Träger übergeht, und der geraffte vordere Halsausschnitt :)

Lady Topas ist übrigens ein Freebook von Maria/mialuna - wer es noch nicht hat sollte auf jeden Fall zugreifen!

Hier noch Fotos, allerdings nur an der Büste, denn ich steh schon bereit für den Stoffmarkt ;)





Schnitt: Lady Topas von mialuna

Freitag, 18. Juli 2014

Eeeeendlich bin auch ich fertig

Endlich ist meine Schnabelina HipBag fertig!
Die ganze Zeit habe ich nur auf die blöden Steckschnallen gewartet, angekommen sind sie aber immer noch nicht :(
Deshalb musste ich improvisieren und habe nun einen D-Ring und KamSnaps zum Verschließen angebracht.
Das Gurtband habe ich mit Stoff bezogen, so finde ich es angenehmer zu tragen.
Insgesamt hat mir das SewAlong sehr viel Spaß gemacht und die HipBag war nicht schwer zu nähen. Allerdings bin ich mit der Paspel an der aufgesetzten Tasche nicht ganz zufrieden. Ich habe nämlich leider die Nahtzugabe gekürzt und wollte dann die aufgesetzte Tasche aufnähen, dadurch wurde sie leider nicht an allen Stellen gefasst und ich musste nochmal mitten auf der Paspel absteppen.
Bei der nächsten Tasche lasse ich die Nahtzugabe auf jeden Fall dran ;)

Ganz knapp bin ich jetzt noch fertig geworden um beim SewAlong mitzumachen :)
Für eine eigentlich geplante zweite HipBag wird die Zeit wohl nicht mehr reichen.
Heute verlinke ich auch bei Taschen und Täschchen sowie beim Freutag, weil ich mich riesig freue, dass ich doch noch rechtzeitig fertig geworden bin und weil jetzt das Wochenende beginnt ;)

Hier mit ein bisschen Inhalt...

...hier ungefüllt...

...und hier im Liegen!

Hauptstoff: Äpfelchen-Webware über Villa Fadengrün
aufgesetzte Tasche: Baumwoll-Webware Snips & Snails von Riley Blake (Elfenfrosch über Dawanda)
lindgrüne Baumwoll-Webware für die Rückseite und den Gurt sowie D-Ring von buttinette
Reißverschlüsse und KamSnaps: snaply
Schnitt: HipBag von Schnabelina

Donnerstag, 17. Juli 2014

RUMS #7: Probenähen der Tasche Kaisa

Ich durfte für die liebe Sophie von Näähglück ihr neues Freebook Kaisa probenähen.
Kaisa ist eine Umhängetasche mit einem raffinierten Schnitt. Durch die Teilung des Ober- und Unterteils kann man gut Stoffe miteinander kombinieren und das Futter blitzt auch immer mal wieder durch.
Die integrierte Reißverschlusstasche kann auch nach innen genäht werden.
Die Tasche gibt es in zwei Größen, die große Variante hat etwa DIN A4-Größe, die kleine ist nur halb so groß und gut für Kinder geeignet.

Meine Kaisa ist sehr schlicht geworden - unaufdringliche Farben, nicht betüddelt, für mich durch die Stoffwahl aber ausreichend aufgelockert. Beim nächsten mal würde ich die Träger allerdings ein bisschen länger machen, dann kann die Tasche auch quer über der Schulter getragen werden. Das geht mit der normalen Länge zwar auch, ist aber nicht ganz so bequem ;)
Heute darf die Kaisa mit mir in die Uni und wird dort dem ersten Belastungstest unterzogen.

Das Freebook Kaisa findet ihr hier! Mittlerweile ist auch das Anleitungs-Video fertig, wobei ich sagen muss, dass die Text- und Bildanleitung sehr gut ist und zum Nähen ausreicht. Im Video gibt Sophie aber noch ein paar Tipps, die nicht im eBook stehen ;)

Bei den Fotos fiel mir die Entscheidung echt schwer, aber in der Collage kann man die Details nicht so schön erkennen....also gibt es hier Einzelbilder und die Collage ;)







Jetzt geht's noch ab zu MUDDIs RUMS und zu Taschen und Täschchen :)

Mittwoch, 16. Juli 2014

Äpfel für mich

Für mich gab es am Sonntag Äpfel, und zwar in Form einer Shelly.
Vor dem Finalspiel musste ich unbedingt noch ein Shirt nähen und die Wahl fiel auf Shelly in der schlichten Version ohne Rollkragen - ein Schnitt, der zu meinen Favoriten gehört!
Um ein Shirt komplett aus einem gemusterten Stoff wie "An Apple a Day" zu nähen und dann auch zu tragen, dazu fehlt mir (noch) der Mut. Als Ärmel und Halsbündchen zu einem Uni-Jersey geht das aber super!
Grün ist eigentlich so gar nicht meine Farbe, aber dieses Grün passt so gut zu den Äpfeln, dass ich sogar ein grünes Shirt trage ;)
Beim nächsten mal werde ich die Ärmel allerdings wieder mit Bündchen nähen, so stehen sie mir zu weit ab.


Irgendwie sitzt es hier komisch, aber es ist das einzige Bild auf dem die Farben schön rüber kommen...


Schnitt: Shelly von jolijou über farbenmix
Stoffe: als Reststücke von privat gekauft

Dienstag, 15. Juli 2014

Lexikon: Nähmaschinennadeln

Hier mal ein Beitrag zu verschiedenen Nadeln. Die Wahl der richtigen Nadel stellt für viele ein großes Problem dar. Ich hoffe, dass ihr nach dem Lesen dieses Beitrags besser damit zurecht kommt ;)

Zunächst einmal unterscheidet man zwischen Rundkolben- und Flachkolben-Nadeln, beide Systeme werden bei Haushaltsnähmaschinen eingesetzt. Flachkolbennadeln haben die Systembezeichnung 130/705 H, Rundkolbennadeln die 287 WH bzw. 1738 A.
Die bekanntesten Hersteller für Nähmaschinennadeln sind Schmetz und Organ. Billig-Nadeln sind leider oft nicht wirklich qualitativ, so ist entweder das Stichbild schlecht, die Nadeln sind schnell abgenutzt oder brechen leicht.


Man unterscheidet verschiedene Nadelstärken (NM), nämlich 60 - 65 - 70 - 75 - 80 - 90 - 100 - 110 - 120 - 125 - 130. Angegeben wird hier der Schaftdurchmesser in 1/100 mm. NM 60 entspricht also einem Schaftdurchmesser von 0,6 mm, NM 130 einem Schaftdurchmesser von 1,3 mm.
Auf den Päckchen und den Nadeln ist meist eine Doppelbezeichnung angegeben zB 90/14, dabei steht die zweite Zahl für das ältere Singer-System der Nadelstärke.

Die Nadelstärke wählt man immer passend zum Stoff, bei dünnen, leichten Stoffen eine dünnere Nadel, bei dicken, festen Stoffen oder sehr vielen Lagen Stoff eine dickere Nadel.

Da das System 130/705 H das gebräuchlichste ist, beziehe ich alles weitere auf diese Nadeln.


Bei den Schmetz Nadeln sind die verschiedenen Nadelstärken durch die untere Farbmarkierung gekennzeichnet.
Außerdem gibt es verschiedene Nadeltypen für verschiedene Arten von Stoff, die durch die obere Farbmarkierung gekennzeichnet sind.
Ältere Nadeln oder Nadeln von anderen Herstellern, die keine Farbmarkierung haben kann man ganz einfach mit Nagellack markieren.

Die gebräuchlichste Nadel ist die Universalnadel (130/705-H), die für viele Stoffarten geeignet ist. Diese hat nur eine Farbmarkierung, nämlich für die Nadelstärke.

Universalnadeln gibt es in NM 60 bis NM 130. Die Nadelspitze ist leicht verrundet.
Materialien, die mit der Universalnadel genäht werden können, sind Baumwoll-Webware, Popeline, Anzugstoff, Batist, Brokat, Chambray, Chenille, nicht dehnbarer Cord, Filz, Baumwollfleece, Frottee, Halbleinen und Leinen, Jacquard, Loden, Mantelstoffe, Nessel, Polyesterstoffe, Seersucker, Tüll, Velours, gewebte Viskosestoffe, Voile und Wollgewebe.

Jerseynadeln (130/705 H-SUK) haben eine
leichte Kugelspitze, sie sind also etwas abgerundet. So gleiten sie durch die Maschen und zerstören die Fasern nicht. Der Stoff würde sonst Löcher bekommen und aufribbeln. Jerseynadeln gibt es in NM 70 bis NM 100, sie haben eine orange Farbmarkierung. Sie sind allerdings nur für wenig dehnbare Strick- und Wirkwaren aus 100% Baumwolle geeignet, sowie für Ajour, Bouclé, Gaze, Funfur (Pelzimitation) und Webpelz.


Stretchnadeln (130/705 H-S) sind quasi die Weiterentwicklung der Jerseynadeln. Sie haben neben der Kugelspitze auch noch einen Hohlkehlschaft und ein besonders geformtes Nadelöhr. So werden Fehlstiche vermieden, das heißt es werden keine Stiche ausgelassen oder falsch gestochen.  Stretchnadeln gibt es in NM 65, 75 und 90, sie haben eine gelbe Farbmarkierung.

Stretchnadeln sind für alle elastischen und hochelastischen Maschenwaren  geeignet. Dazu gehören Jersey mit Elasthananteil, Bündchen, dehnbarer Fleece, Ausbrennersamt, Feinjersey, Singlejersey, Lycra, Seidenjersey, Miederstoffe, Nicki, Pannesamt, Samt, Seidenjersey, Sweat und Viskosejersey.

Den Unterschied zwischen der normalen Spitze der Universalnadel und der Kugelspitze bei Jersey- und Stretchnadeln kann man weder sehen, noch mit der Fingerspitze fühlen. Wenn man sich aber mit der Spitze vorsichtig über den Fingernagel kratzt merkt man einen deutlichen Unterschied.


Jeansnadeln (130/705 H-J) haben eine blaue Farbmarkierung. Auch sie haben eine kleine Kugelspitze. damit sie leichter und ohne Materialschäden durch feste Stoffe dringen können. Außerdem haben sie einen verstärkten Schaft, so dass die Nadel weniger stark ausgelenkt wird. So werden Nadelbrüche und Fehlstiche vermieden. Jeansnadeln gibt es in NM 70 bis NM 110, sie eignen sich für Arbeitskleidung, Denim, Jeans, Köper und Segeltuch.

Ledernadeln (130/705 H-LL) sind braun
markiert und haben eine Schneidspitze (Lederlinksspitze). So gehen sie ganz leicht durch Leder, zerstören aber alle Maschenwaren und auch Gurtband. Es gibt sie in NM 70 bis NM 120. Vorsicht beim Einsetzen in den Nadelhalter, an der Klinge kann man sich auch schön den Finger aufschneiden. Sie eignen sich für Leder und sehr dickes, festes Kunstleder.


Microtex-Nadeln (130/705 H-M) sind lila markiert und durch die besonders spitze und dünne Spitze dringen sie leicht in sehr feine oder dicht gewebte Stoffe ein. Es gibt sie in NM 60 bis NM 110. Sie eignen sich für besonders gerade Stiche bei Absteppen von Kanten und für Materialien wie dünnes Kunstleder, Popeline, Filz, Folien, Wachstuch, Chiffon, Crash, Brokat, Georgette, Crêpe, Lamé, Seide, Softshell, Microfaser, Nylon, Organdy, Organza, Pailettenstoffe, Polyester, Taft oder beschichtete Materialien.

Steppnadeln (130/705 H-Q) haben eine besonders dünne und leicht verrundete Spitze. So können sie dicke Lagen gut durchdringen ohne das Material zu beschädigen. Es gibt sie in NM 75 und NM 90 und sie haben eine grüne Farbmarkierung. Sie eignen sich für Stepp- und Abstepparbeiten, zum Quilten und für Patchworkarbeiten. 

Sticknadeln (130/705 H-E) haben eine kleine Kugelspitze und ein besonders breites Öhr. Auch die Fadenrinne ist extra breit, so dass auch dickere Fäden und Wollfäden ohne Probleme genutzt werden können. Es gibt sie in NM 75 und NM 90, sie sind rot markiert.

Metallicnadeln (130 MET) haben ein extra langes Nadelöhr. Mit ihnen verarbeitet man Spezial- und Effektfäden, vor allem Metallfäden. Sie sind altrosa markiert und haben NM 80 oder NM 90.

 
Dann gibt es auch noch Zwillingsnadeln, zur Nutzung werde ich in Kürze auch noch ein Tutorial schreiben. 
Zwillingsnadeln gibt es als Universal-, Stretch-, Jeans-, Metallic- und Sticknadeln, ich werde hier nicht über alle etwas schreiben. Der Abstand der Nadeln zueinander wird mit NE bezeichnet und in mm angegeben. Auch Zwillingsnadeln gibt es in verschiedenen Nadelstärken.
Bei den Zwillingsuniversalnadeln gibt es Nadeln mit NE 1,6 - 2,0 - 2,5 - 3,0 - 4,0 - 6,0 und 8,0 mm, bei den Zwillingsstretchnadeln gibt es Nadeln mit NE 2,5 und 4,0 mm. Es gibt auch eine Zwillingsjeansnadel mit einem NE von 4,0 mm.
Außerdem gibt es noch Drillingsuniversalnadeln mit NE 2,5 und 3,0 mm. 


Ansonsten ist es wichtig zu wissen, dass Nadeln Verbrauchsmaterialien sind!
Abgenutzte, stumpfe, verbogene oder nicht zum Stoff passende Nadeln können nicht nur den Stoff zerstören oder ein schlechtes Stichbild verursachen, wenn sie brechen können sie auch leicht ins Gesicht fliegen!
Fehlstiche und ein schlechtes Stichbild sind meist mit einem Nadeltausch zu beheben.

Hier mal ein paar Beispiele:

oben links: abgebrochene Zwillingsnadel und abgebrochene Zwillingsnadel mit Rest-Öhr, Achtung: Der Faden springt nicht raus und man kann weiter nähen, gibt aber riesige Löcher im Stoff
oben Mitte: Das passiert wenn man mal eine Stecknadel vergisst und drüber näht ;)
oben rechts: Bei dieser Jerseynadel ist nur die Spitze minimal verzogen, dadurch werden aber Fäden aus dem Stoff gezogen und es gibt Löcher.
unten links und rechts: durchgebrochene Nadeln, die abgebrochenen Teile können ins Gesicht fliegen
unten Mitte: verbogene Nadeln, die ein schlechtes Stichbild verursachen und auf den Greifer oder andere Teile aufknallen und so die Mechanik zerstören können

Als Übersicht und schnelle Nadelhilfe empfehle ich das Schmetz Nadel-ABC für Haushaltsnähmaschinen!

Ich hoffe, dieser Post hilft euch weiter! Wenn ihr noch Fragen habt könnt ihr gerne die Kommentarfunktion nutzen oder mir eine E-Mail schreiben ;)